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Survival 15 Feedback

Survival 15, das etwas andere Survival. Aufgrund der wenigen Teilnehmer (Ein 3er Team) und den kleinen Schwierigkeiten mit dem Termin wurde dieses ein wenig anders gestaltet. Ein neuer Ablauf musste her, der für Alle, vor allem aber die Prüfer irgendwie schaffbar war. So wurde es doch anders gestaltet als sonst und lief besser als erwartet.

Die Kriterien waren:

- Es soll auch für ein einzelnes Team spannend bleiben
- Es muss in sehr kurzer Vorbereitung möglich sein (Ca. ein Tag Vorbereitung im Vorfeld, ca. 2 Stunden Vorbereitungszeit vor Ort)
- Es sollen keine regulären Prüfungen sein, sich also vom regulären Event unterscheiden
- Das Thema ud die Inhalte sollten dennoch Ähnlich sein

Es wurde, eine Mission für das Team, wie man sie aus dem Anime kennt.

Der Plan:

Wir (ich) haben versucht, das "Kampfsystem" weiter auszubauen und wieder einzusetzen. Kampf und Verfolgungen sollten diesmal den Hauptteil des events ausmachen. Das Ziel war es diesmal nicht die Prüfung unter Aufsicht der Prüfer zu bestehen um einen Rang aufzusteigen, sondern einen geheimnisvollen Gegenstand aus den tiefen der Wälder zu finden und zu bergen.

Das Team wurde von einem Orga-Mitglied als "Teamleiter" begleitet. Dieser führte sein Team an die Story und die verschiedenen Aufgaben heran. Nach der OC Einweisung sollten sie nur noch zu diesem Kontakt haben. Sie bekamen lediglich die Missionszuteilung mit Beschreibung und ziel und natürlich ihre jutsu und Fallen im Vorfeld ausgehändigt. Alles weitere erfuhren sie nur von ihrem Teamleiter, welcher sie Ic mit verschiedenen Informationen versortge.

Diesmal gab es einen aktiven Gegenspieler, der ebenfalls auf der Suche nach diesem Gegenstand war - den anderen Teil der Orga, der als abtrünniger Sasuke durch den Wald streifte und dem Team das Leben schwer machen sollte.

Der Abtrünnige bewegte sich parallel zu Ihnen in einem eigenen Zeitplan durch den Wald. Angedacht war eine tolle Story, viele Attentate und Fallen und einige Kämpfe zwischen den Abtrünnigen und dem Team.

Was genau sie suchten wurde erst im Verlauf der Mission klar. Das Team bewegte sich durch verschiedene Abschnitte, die absolut unabhängig von einander gestaltet waren, sodass nahezu das gesamte Gebiet genutzt wurde.

Sollte das Team es nicht rechtzeitig schaffen den Gegenstand zu finden, würde der Abtrünnige es (zu einem bereits festgelegten Zeitpunkt) finden und an sich nehmen (Was nicht unebdingt sofort das ende bedeutet hätte). Sollten sie es schaffen, würde der Gegenspieler bereits in der Nähe sein und das Gebiet wäre stark umkämpft gewesen.

Die Umsetzung:

- Das Team wurde zur OC Einweisung begrüßt, einige Dinge wurden nochmals genauer erläutert, eine Besprechung der Regeln fand diesmal nicht statt. Es wurde voraussgesetzt dass diese eigenständig gelesen wurden. Noch vor Beginn bekamen sie eine einzelne Schritfrolle, die aus Sicht Tsunades geschrieben war, mit der Beschreibung der Mission, sowie einer codierten Nachricht, die von den Anbu vor Ort an sie entsendet wurde. Ebenfalls darin enthalten war die Zuteilung des Teamleiters, Treffpunkt und Zeit für das erste Treffen wurden leider mündlich mitgeteilt, da wir aufgrund der Umstände gar nciht wussten wann wir anfangen können xD

- Es gab die gewohnte Pause, danach fand die IC Einweisung, also das erste Treffen des Teams mit ihrem Teamleiter statt. Erst da teilte Yugao ihrem Team mit, was die anbu vor Ort bereits in Erfahrung gebracht hatten und gab nähere Informationen preis, sowie sie es im verlauf der mission immer wieder tun würde.

Der Teamleiter würde manchmal gemeinsam mit dem Team unterwegs sein, manchmal allein im Wald nach weiteren Hinweisen suchen. Sobald Yugao neue Hinweise im Wald fand kontaktierte sie das Team direkt über verschlüsselte Botschaften, oder teilte ihnen diese neuen Hinweise zu vorher vereinbarten "geheimen" Treffen mit. Das Team wusste diesmal also vorher überhaupt nicht, was wann passieren würde.

- Der Abtrünnige hat nach der OC Einweisung keinerlei Kontakt mehr zu den Anderen, auch das Zelt steht etwas abseits, damit man nciht sofort sieht wann er wo ist. Natürlich wussten er und der Teamleiter genau wo sich was befindet, auch da wurden vorher geheime Treffen ausgemacht um sich gegbenenfalls zu besprechen (Welche so gestaltet waren, das sie auch abgehört werden konnten). Der Abtrünnigen  befindet sich nahezu ununterbrochen im Wald (klar, er hat ja offiziell kein Lager).

- Zum festgelegten Zeitpunkt traf das (Halbe) Team das erste mal auf ihren Gegenspieler und wusste somit nun, dass es nciht allein war. Bei diesem ersten zusammentreffen stellte sich der Teamleiter jedoch in den Weg und befahl dem Team zu fliehen, je nach Verhalten des Teams gab es hier schon mehrere Möglichkeiten zum weiteren Storyverlauf.

- Ab diesem Zeitpunkt wissen sie also bescheid, kennen ihren Feind und sind angehalten die Augen (nach ihm) offen zu halten. In unserem Fall versteckte sich der Abtrünnige nicht großartig, klar, Sasuke halt.

- Der Feind ist zunächst übermächtig und das Team wird angewiesen ihn zu meiden. Mehr wissen die Shinobi nicht, eine direkte Konfrontation blieb leider aus sodass sie auch nicht erfahren haben, was denn passiert, wenn sie mich doch angreifen oder nicht weiter ernstnehmen (Mich sehen und nicht reagieren) - nein, das verrate ich auch hier nicht ;) Der abtrünnige wird erst zu einem späteren Zeitpunkt "zum Abschuss freigegeben", das Team ist also angehalten sofort zu fliehen oder sich zu verstecken, was natürlich die Spannung steigert.

- Yugao sorgte IC mit Nachrichten, Treffen und Informationen dafür, dass das Team von Abschnitt zu Abschnitt gelangt, eine Schnitzeljagd gab es, sogar mehrere, voneinander völlig getrennte, sowie altbekannte aber angepasste Minievents, wie die Matrix und die festgelegte Verfolgung. (Genau betrachtet hätte das ganze Event eine dauerhafte Verfolgung darstellen können)

- Geplant waren, je nach Verhalten des Teams, mehrere Attentate, aufeinandertreffen, kleine Showeinlagen und viele versteckte Möglichkeiten, welche jedoch meist nicht genutzt wurden.

- Das Thema und der Verlauf waren genau auf die vorhandenen Charaktere zugeschnitten, so bekam auch jeder Shinobi eine persönliche "Attacke" als Kampfrolle und Hinweise waren teils auf ihre persönlichen Fähigkeiten und Besonderheiten zugeschnitten. Leider kam das überhaupt nicht zum tragen.

- Im Verlauf des Events und der Story wurde Häppchenweise darauf aufmerksam gemacht, was hier eigentlich passiert. Wenn man die hinweise und situationen IC betrachtet, merkte man spätestens bei der geplanten Verfolgung, das hier was nicht stimmt, da man seinen eigenen Teamleiter verfolgen musste. Dieser wechselte im Verlauf des Events die Seiten und nun standen dem Team zwei mächtige Verbündete gegenüber. Nach all der Zeit im Wald ( und nicht eingetroffenen Verletzungen) war  Sasuke nun jedoch erschöpft und konnte angegriffen werden, was wir dem Team leider mündlich oc mitteilen mussten, da wir uns nicht sicher waren ob sie es sonst verstehen ^^'

- nun sollte eigeneltich die "heiße Phase" beginnen, mit vielen Fallen und Kämpfen. Leider blieb auch das vollkommen aus, dennoch patroullierten wir brav durch den Wald und warteten versteckt an verschiedenen Orten auf das Team, während wir uns selbst langsam dem Ziel näherten. in dieser letzten Phase sollten sich alle bereits in der Nähe des Zielobjekts bewegen, was dazu ermutigt genau auf seine Umgebung zu achten (Feinde, Fallen).

- Da es sowieso nie so läuft wie geplant, wurde viel, aber gut improvisiert, am Ende konnte Sasuke den Gegenstand ohne irgendwelche Schwierigkeiten an sich nehmen.

 

Fazit:

Zu meinem persönlichen Feedback komme ich noch. Allgemein betrachtet war das aber eine unerwartet gute Idee, die sowohl Teilnehmer als auch Orga fordert und viel Spannung und ein "ich bin im Wald und überall lauert der Tod" Feeling hervorruft. Gerade aus Sicht der Orga ist es interessant, weil wir auch mal aktiv mitspielen dürfen und dazu kommen auch länger mal Rollenspiel zu machen und unseren eigenen Film zu haben, was bei regulären Prüfungen gar nicht aufkommt da wir dauerhaft von Termin zu Termin rennen und uns OC besprechen müssen.

Selbst wenn ein Team allein ist, bleibt der Spaßsfaktor erhalten, ist sogar eigentlich noch ausgeprägter und auch "seltsame" cosplays und charaktere, die für Prüfungen weniger geeignet sind, finden hier ihren Platz. Es muss auf jeden Fall noch verfeinert werden, vor allem das Fallen/Kampfsystem, aber ich möchte das gern als Alternative zu den regulären Prüfungen (Deutlich besser als absagen zu müssen) betrachten und einen weiteren Versuch im nächsten jahr starten, mit mehr Vorbereitungszeit, vielleicht auch mehreren Parteien die gegeneinander spielen.
Allerdings MÜSSEN dazu die Cosplays aufeinander abgestimmt sein, das ist der Nachteil. Letztendlich können wir immer nur den rahmen geben, wie intensiv und toll es wird, hängt immer von den Teilnehmern und ihrem Rollenspiel ab.